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Thomas Stelzmann

16 | 100 Ambrotypie

aus der Serie 100 Fotos - 100 Geschichten

Unikate statt „digitales Macht-ja-jeder“

Thomas Stelzmann entführt uns in die Welt der Ambrotypie; einer Welt die sich wie eine Zeitreise anfühlt. Dies ist ein Ausschnitt aus dem Schnappschuss no. 55: den ausführlichen Bericht finden Sie hier

von Thomas Stelzmann

Zurück in der Dunkelkammer wird die Platte entwickelt und anschließend (dann wieder im Hellen) fixiert. Hier werden die nicht belichteten Silberverbindungen ausgewaschen und das Bild langsam sichtbar. Es folgen noch Wässerung, Trockung und später eine luftdichte Versiegelung. Die muss sein, denn man hat es mit elementarem Silber zu tun, welches bei Kontakt mit Luftsauerstoff allmählich schwarz wird, Sie kennen das von Omas gutem Silberbesteck. Das Bild wäre nach ein paar Jahren verschwunden und die ganze Arbeit für die Katz.
Es entsteht technisch ein blassgelbes Negativ, welches vor einem schwarzen Hintergrund aber als „normales Bild“ erscheint: eine Ambrotypie. Jede Platte ist ein absolutes Unikat, welches man nicht vervielfältigen kann. Es gibt nur dieses eine Bild, dieses eine Stück fotografische Wahrheit, das Gegenteil vom „digitalen Macht-ja-jeder“.

In der Bezeichnung „Ambrotypie“ steckt übrigens das griechische Wort „ambrotos“, welches „unsterblich“ bedeutet. Das passt gut, denn wenn alles richtig gemacht wurde, verblassen diese Bilder nicht, sie halten Jahrzehnte bis vermutlich Jahrhunderte. Es existieren immer noch Bilder, die in der Zeit um 1850 entstanden sind.

Wer sich die bisherigen Ergebnisse unserer Bemühungen anschauen will, hat dieses Jahr ab dem 14.09.2017 die Gelegenheit dazu.

In der „Alten Pumpstation“ in Haan werden wir während einer Gemeinschaftsausstellung mit einer Düsseldorfer Künstlerin die vermutlich größten zeitgenössischen Ambrotypien in Europa präsentieren. Dazu werden wir zeitnah auf unserer Webseite gebaeude1.de und auf der eigens eingerichteten Seite ambroteam.com informieren.

Nach der Ausstellung werden wir weitere Tests machen, denn die Antwort auf die Frage, wie groß man Ambrotypien eigentlich machen kann, lautet mit Sicherheit nicht 100x70 cm…

Bereits in unserer Schwarz-Weiß-Ausgabe des Schnappschuss' (No. 55) vom Mai 2016 berichtete Thomas Stelzmann über das Thema Ambrotypie. Ab Seite 32 können Sie den damaligen Stand lesen. Zur Ausgabe als PDF

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