Klaus Hellmich

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Klaus Hellmich – Leben und Leiden für und mit der Kunst

 

Der 1970 in Bochum geborene Fotograf sagt über sich selbst: „Ich bin ein kreativer Zeitgenosse!“ Tatsächlich ist Klaus Hellmich in vielen kreativen Bereichen produktiv, Musik zum eigenen Genuss, schreiben für die Nachwelt, Filmen und eben auch und vor allem- die Fotografie und das seit frühester Jugend. Und eben so lange zeigt sich, dass diese Passion ihm vollen Einsatz, wie auch Leidensfähigkeit abverlangt. Als zehnjähriger Junge mit der analogen „Voigtländer Vito2“ durch das Gebüsch und Gesträuch kriechend, um heimische Singvögel bei der Futteraufnahme abzulichten, stellt er fest, dass diese Art der Kunst erstens Kleidung und Haut in Mitleidenschaft zieht, zweitens die bange Wartezeit bis der Film ausbelichtet ist und die Bilder abgeholt werden können, Nerven kostet und dann drittens das Ergebnis eher an ein Wimmelsuchbild erinnert, als an das von ihm erwartete Motiv.

Die Begeisterung fürs Fotografieren lässt ihn dennoch nicht los. So wie er selbst entwächst auch seine Fotokunst den Kinderschuhen. Längst ist die Analoge „Voigtländer“ den digitalen Vollformaten gewichen, daneben eine Armada von technischen licht- und raumgestalterischen Elementen für die Portraitfotografie.

Was bleibt ist, dass sein künstlerischer Prozess immer auch leidvolle Momente für den Künstler bereit hält: Die besten Fotos entstehen, wenn der Fotograf die „Komfortzone“ verlässt. Dabei liegt er auch schon mal vor einem Brautpaar in der Pfütze, ruiniert sich Hose und Schuhe, fährt und fliegt tausende von Kilometern in verlassende Gegenden, friert unter Polarlichtern oder fährt das Auto am schönsten Viewing Point in Schottland platt. Er steht mitten in der Nacht auf, um zum unzähligsten Mal die „blaue Stunde“ einzufangen oder geht gar nicht erst schlafen, um die Lichter der Stadt oder wahlweise die Milchstraße abzulichten. Damit nicht genug, hat er auf seinen Fotoreisen auch immer wieder ambitionierte Fotopraktikanten an seiner Seite, um sein Wissen weiterzugeben, wobei sich diese mit seinem kreativen Tatendrang selten messen können.

Diese Welt zu sehen, ohne sie abzulichten ist für Klaus Hellmich undenkbar. „Ich muss dann anhalten und den Moment oder die Landschaft fotografieren. Ich habe auch schon versucht das zu ignorieren. Aber das Entdeckte lässt mir dann in der Regel keine Ruhe, ich drehe dann doch wieder um“, sagt der Fotograf. Ein Glück für den fotobegeisternden Betrachter.

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Portraitfotografie im Lost Place 31.08.19

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