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Bloggen am Strand - Onlinebusiness

Interview mit Jenny und Sebastian von 22places

Wir sind Jenny und Sebastian. Reisen und Fotografieren waren schon immer unsere zwei großen Leidenschaften und so haben wir im Jahr 2014 beschlossen, das doch einfach zu unserem Beruf zu machen. So ist unser Blog 22places entstanden. Dort berichten wir von unseren Reisen: mit viel Liebe zum Detail, inspirierend, authentisch und vor allem: immer ehrlich. Unser Blog ist aber nicht nur Anlaufpunkt für ausführliche Reisetipps, sondern auch für praktische Fototipps. In unserem sehr erfolgreichen Online-Fotokurs zeigen wir, wie jeder selbst ganz einfach wunderschöne Fotos machen kann.

Woher stammt eure Begeisterung für das Reisen?

Die hatten wir beide schon immer. Unsere Eltern sind mit uns auch immer sehr viel gereist und so wurde uns das praktisch in die Wiege gelegt.

Wann habt ihr den Schritt gemacht: Wir leben jetzt von unserem Blog.

Das war Ende 2014. Wir haben im November unseren Blog gestartet und uns damals das Ziel gesetzt, ein Jahr später vom Blog leben zu können. Das war ganz schön ambitioniert, aber wenn wir uns mal etwas vornehmen, dann hält uns so schnell nichts auf. Und hey, wir haben es geschafft! Im September 2015 haben wir dann unsere Wohnung untervermietet und sind zweieinhalb Jahre auf Reisen gegangen. Das ist eben das Gute bei einem Online-Unternehmen: Man kann von überall aus arbeiten. Mehr als unseren Laptop und eine stabile Internetverbindung brauchen wir nicht. Okay, wir geben es zu: Temperaturen über 25 Grad tragen ebenfalls zu unserem allgemeinen Wohlbefinden bei.

Ihr wart ja schon fast überall. Wo hat es euch am besten gefallen und warum?

Schwierige Frage. Auf unserem Blog sammeln wir ja unsere 22 schönsten Orte der Welt. Eigentlich ist es nicht möglich, da eine klare Nummer 1 zu küren. Wir haben so viele großartige Orte gesehen. Am nachhaltigsten beeindruckt haben uns bislang Myanmar und Japan. Zum Leben im Winter ist Chiang Mai im Norden von Thailand unser Lieblingsort und dann sind wir natürlich auch große Städtefans. Da können wir uns gar nicht auf einen Favoriten festlegen. Wir lieben New York, Singapur, Hongkong, Berlin, Wien, Lissabon und, und, und.

Reist ihr lieber in Städte oder in ländliche Gegenden und warum?

Beides hat seinen Reiz, aber wir sind eher die Stadtmenschen. Wir lieben es, ziellos durch die Straßen einer Stadt zu streifen, auf Essensmärkten exotische Sachen zu probieren und einfach eine Stadt in uns aufzusaugen.

In letzter Zeit haben wir aber auch den Reiz ländlicher Gegenden für uns entdeckt. Der Karijini Nationalpark in Westaustralien oder die Åland-Inseln im Westen von Finnland sind Orte, die uns wirklich fasziniert haben. 

Welches ist euer Lieblingstransportmittel?

Da haben wir in den letzten Jahren so ziemlich alles ausprobiert, was es gibt: Zug, Bus, Flugzeug, Auto, Wohnmobil, Motorroller, Fahrrad, Heißluftballon, Tuk Tuk. Einen echten Liebling haben wir nicht. Es kommt immer darauf an, wo wir gerade sind.

Habt ihr auf euren Reisen richtig Kontakt mit anderen Kulturen und habt ihr Tipps um "das Eis zu brechen"?

Das kommt immer ein bisschen drauf an. In einigen Kulturen ist es sehr leicht, in Kontakt mit Einheimischen zu kommen. Auf den Philippinen sind die Menschen zum Beispiel unglaublich offen und nett. Man muss gar nicht viel tun und ehe man sich versieht, ist man zu einer Geburtstagsparty oder einem Karaoke-Gelage eingeladen. Auch in Myanmar sind die Menschen sehr offen und wissbegierig.

In vielen Ländern, z. B. in Japan, ist die Sprachbarriere ein großes Problem. Selbst mit Englisch kommt man dort kaum weiter, was die Verständigung natürlich sehr schwierig macht. Unser bester Tipp, um das Eis zu brechen, ist Lächeln! Lächeln ist überall auf der Welt der beste Türöffner, um mit anderen Personen in Kontakt zu kommen.

Gehört das Fotografieren für euch zu jeder Reise dazu, oder habt ihr auch schon einmal Urlaub ohne die Kamera gemacht?

Auf jeden Fall gehört das Fotografieren für uns dazu. Zum zweiten Teil der Frage: Tatsächlich haben wir, seit wir den Blog gestartet haben, gar keinen richtigen Urlaub mehr gemacht. Wir sind zwar immer auf Reisen, aber das ist eben mittlerweile auch unser Job. Das heißt, unsere Kameras und Laptops sind immer mit dabei. Für viele klingt das trotzdem nicht nach Arbeit und ja, es ist für uns die schönste Arbeit der Welt, aber jeder, der mal mit uns unterwegs war, möchte jetzt definitiv kein Reiseblogger mehr werden.

Richtige Urlaub zu machen und einfach mal entspannen, müssen wir erst wieder lernen. Wir versuchen es ab und zu, aber meistens dauert es dann doch nicht lange, bevor wir wieder am Laptop sitzen. Auf Dauer sollten wir uns wahrscheinlich mehr anstrengen, Arbeit auch mal Arbeit sein zu lassen, aber momentan macht es einfach noch viel zu viel Spaß.

Wir von Foto Koch bedanken und ganz herzlich bei Jenny und Sebsation von 22places für das Interview und wünschen euch, dass ihr immer sicher an eurem Ziel ankommt und natürlich gutes Licht!

Schaut umbedingt mal auf ihrem Reiseblog vorbei, wir haben da schon sehr spannende Beiträge rund um das Thema "Reisen mit der Kamera" entdeckt. Wenn euch unser Interview gefallen hat, dann abonniert uns doch auf Facebook und Instagram damit ihr keinen Beitrag mehr verpasst.

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