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Challenge accepted!

Mike Mezeul II bringt uns hautnah an das Spektakel. Es donnert, es blitzt, es zischt,es pfeift. Er stellt den Betrachter mitten auf das Feld vor den gigantischen Windwirbel und direkt neben den heißen, fließenden Lavastrom. Seine Wetterfotografie wird zum Adrenalinkick.

von Joana Kritiotis

Der Mythos des Wetters

Zumindest im griechisch-sprachigem Raum sind die zwölf Tage ab dem 14. August ausschlaggebend. Diese zwölf Tage sind mit den beginnenden nächsten zwölf Monaten verbunden und sagen das folgende Wetter voraus. Der erste Tag gibt die Wettervorhersage für den August, der zweite für den September, der nächste für den Oktober usw. Wenn also am zehnten Tag graue Wolken aufziehen, wird der Mai in der Region eher kalt sein.
Jeder Farbton bei Sonnenauf und-untergang sowie jede Bewegung im Himmel werden als Zeichen gesehen. Dies ist eine sehr alte Methode, um Wetterbedingungen vorherzusagen. Sie wird von der Meteorologie meist belächelt, doch viele Wissenschaftler zeigen großes Interesse an dieser Tradition. Vielleicht ist da ja doch etwas dran. Hier wären die Bauernregeln ein ähnliches Beispiel.

In der Antike hatten die Menschen großen Respekt vor dem Wetter und den Naturphänomenen. Deren Schöpfung wurde den Göttern zugeschrieben. Für die Ägypter war es die Himmelsgöttin Nut, Mutter von Sonne, Mond und Sternen. Wenn sie lachte, donnerte es, und ihre Tränen waren der Regen. In manchen ländlichen Dörfern in China wird bis heute noch der Drache Long angebetet, um den Regen für die Felder zu bringen.
Bei den Griechen war es Zeus, der die Himmel beherrschte und die Blitze und das Unwetter hervorrief. Die kontinentalgermanischen Völker und die nordischen Mythen nannten ihn später Thor oder Donar. Heute ehren wir noch immer unbewusst diese vergessenen Wetter-Götter zum Beispiel durch den Wochentag Donnerstag, der nach Donar benannt ist.

Mike Mezeul II sucht das Abenteuer

Das Wetter und die Naturphänomene auf unserer Erde sind ein faszinierendes Mysterium, das wir nicht beeinflussen können, zum Überleben brauchen und für das Ökosystem sowie die Existenz unseres Planeten verantwortlich
ist. Vulkane haben zum Beispiel dazu beigetragen, dass der Ozean entstanden ist. Diese brodelnden Orte begeistern den Fotografen Mike Mezeul II. Er ist hauptsächlich Naturfotograf, immer auf der Suche nach Abenteuern und beeindruckenden Motiven. Der Amerikaner lebt für jede fotografische Herausforderung und sagt dazu: „Challenge accepted!” (Herausforderung angenommen).
Er ist Vulkan- und Gewitterjäger und bleibt bei schlechtem Wetter lieber mit seiner Kamera bewaffnet draußen im Freien als gemütlich zu Hause zu sitzen. Stundenlang steht er in den Feldern und beobachtet die Wolkenformationen. Für das richtige Bild stellt er sich manchmal sogar mit seinem Stativ und seiner Kamera mit Weitwinkelobjektiv auf sein Auto, wenn es sein muss.

Oder er parkt an einer Landstraße zwischen den Stromtrassen, baut die Kamera auf dem Vordersitz auf und verkriecht sich auf die Rückbank. Er überlegt, ob die Idee nun vielleicht doch nicht so schlau war und wartet gleichzeitig auf den Blitzschlag, der hoffentlich in die Stromleitungen direkt über seinem Wagen einschlägt und ein tolles Foto erzeugt.

In seinen Bildern zeigt er, wie sich Himmel und Erde treffen und erfasst jeden einzigartigen und sich nie mehr wiederholenden Moment dieser Vereinigung. „Ich habe immer drei Objektive dabei: Das 14-24mm Weitwinkelobjektiv, das am meisten eingesetzt wird, um den passenden Panoramalook zu schaffen, ein 24-70mm und ein 70-200mm für den Fall, dass der Gefährlichkeitsgrad des Gewitters zu hoch ist und ich nicht näher heran sollte“, verrät Mike.
Bei seinen Aufnahmen schafft er es oft, dramatische Wolkenbildungen und gewaltige Tornados abzubilden, die einen vor Angst zusammenzucken lassen. Dagegen sind wir Menschen und unsere Städte nur noch winzig. Die Natur wird laut und bringt Farbe und Licht ins Visier. Ihre Power wird präsent, und die enorme Energie, die in der Luft sowie im Inneren der Erde sprudelt, verbreitet eine unglaubliche und gefährliche Schönheit. Man könnte meinen, dass die Natur ihre Wichtigkeit mitteilt.


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