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USA-Reisebericht von Lucas Schönfeld

Lesezeit: 8 Minuten - 17. September 2019 - von Lucas Schönfeld

Eine Idee entsteht

Zum Jahreswechsel von 2018 auf 2019 kam mir und einem Freund bei einem gemütlichen Abend die Idee, dass wir dieses Jahr einmal einen völlig anderen Urlaub machen wollen. Bis Dato waren es für mich vor allem Reisen innerhalb Europas, die mich faszinierten, Dieses Mal sollte es allerdings ein Roadtrip in Amerika werden, genauer gesagt durch den Westen der USA.
Man liest und sieht ja nun so einiges über die Vereinigten Staaten von Amerika: Alles viel größer und unendliche Weiten, die zum Träumen einladen. Es sind genau diese Dinge, die eine riesige Anziehungskraft auf mich haben.Also entschlossen wir uns, einen gemeinsamen Roadtrip zu planen. Mit dem Flugzeug von Berlin nach New York, einmal umsteigen und ab in den nächsten Flieger Richtung Salt Lake City.
Dort sollte unser Roadtrip starten: über Lake Powell zum Grand Canyon und Tusayan, weiter über Las Vegas bis Los Angeles. In Morro Bay planten wir einen vorletzten Zwischenstopp, bevor es von San Francisco aus wieder über New York nach Hause gehen sollte.

Natürlich wollte ich auf dieser Reise viel fotografieren und hatte schon Motive im Kopf, die ich unbedingt festhalten wollte. Wir hatten bereits etliche Spots markiert, die wir sehen mussten und diese im Handy gespeichert. Mein Reisegepäck wollte ich unbedingt auf das wirklich notwendige reduzieren und nichts Unnötiges mitnehmen, das man am Ende doch nicht braucht. Eine Kamera mit zwei Objektiven, plus übliches Reiseequipment, das man sonst noch auf solch einer Reise benötigt, das sollte reichen. Die Kombination einer Sony Alpha 7 III mit zwei Zoomobjektiven war perfekt geeignet, um mit relativ wenig Gepäck zu reisen, aber trotzdem viele fotografische Möglichkeiten zu haben. Am Ende fiel die Wahl auf das neue Tamron 17-28mm f/2,8 für den Ultraweitwinkelbereich und den beliebten Allrounder 28-75mm f/2,8, ebenfalls von Tamron. Der Plan stand, es konnte losgehen.


Anlaufschwierigkeiten

Wir flogen zur Mittagszeit in Berlin-Tegel los. Der Check-in lief ohne Probleme und wir waren froh, als wir endlich auf die Startbahn rollten und sich das Flugzeug in Bewegung setzte. Unsere Reise nach Amerika begann. Aufregung und Freude stiegen ins Unermessliche. Nach etlichen Filmen und circa acht Stunden Flugzeit landeten wir in New York am Flughafen JFK. Dort angekommen sahen wir eine riesige Menschenschlange, die an der Grenzkontrolle anstand.
In mir kam eine Vorahnung auf, dass wir wohl unseren Anschlussflug verpassen würden. Mein Gefühl bestätigte sich kurze Zeit später als wir sahen, wie unser Flieger vor unserer Nase davonflog. Nichtsdestotrotz blieben wir positiv und übernachteten eine Nacht in einem Hotel. Unsere Flüge wurden auf den darauffolgenden Tag umgebucht und so konnten wir mit einem Tag Verspätung weiterreisen. Wir befanden uns mittlerweile im Landeanflug nach Salt Lake City. Sollten wir jetzt ohne Probleme unseren Mietwagen (einen SUV) bekommen, könnten wir noch am selben Abend in Lake Powell sein, glücklicherweise lief dieses mal alles nach Plan.

Am Schalter der Autovermietung standen wir knapp 45 Minuten an, dann konnte unser Roadtrip endlich starten und die ersten 400 Meilen zurücklegen. Was sich erstmal wenig anhört, sind dann aber imerhin doch circa 650 km. Als wir spät in der Nacht im Hotel ankamen, fielen wir hundemüde ins Bett. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch keinen Gedanken an die Fotografie verschwenden. Der nächste Morgen brach an und wir waren im Urlaubsmodus angekommen.
Warmes Klima, unendliche Weiten und ein Frühstück, wie es die Amerikaner lieben. Endlich konnte ich mich auch der Fotografie widmen. Ich träume schon lange, Fotos vom Horseshoe Bend, dem Grand Canyon, amerikanischen Straßen und Staudämmen machen zu können. In diesem Moment konnte ich kaum begreifen, dass wir das alles wirklich zu sehen bekamen. Es war völlig surreal, diese Orte zu sehen und hier zu fotografieren.
Jetzt machten sich meine ausgewählten Objektive bezahlt. Zum einen hatte ich das Tamron 17 - 28mm f/2.8 und das Tamron 28 - 75mm f/2.8 dabei. Somit war ich in der Lage, sowohl den Weitwinkel- als auch den Telebereich ein Stück weit abzudecken.

Von Stadt zu Stadt

Angekommen in Las Vegas fühlte ich mich von den Eindrücken erschlagen. Die unglaubliche Hitze von knapp 40 Grad und eine Stadt, die wohl niemals schläft, sorgten für einen Moment der Sprachlosigkeit. Als wir abends durch Las Vegas zogen, fühlte ich mich so unfassbar klein zwischen großen Hotelgebäuden und den Menschenmassen, die sich durch Las Vegas bewegten. Kein Wunder, dass hier schon eine Menge großartiger Filme gedreht wurden. Ich fand es allerdings schwer, diese Stadt zu fotografieren. Deshalb entschied ich mich dazu, die Kamera erst wieder am Hoover Dam zu nutzen. Ein unglaubliches Bauwerk, das einem die Möglichkeit bietet, von einer Zeitzone in die Nächste spazieren zu gehen.
Nach dem Hoover Dam ging es in meine Lieblingsstadt, eine Stadt mit einem unfassbaren Lebensgefühl, voller Kreativität und positiver Gedanken - wir waren angekommen in Los Angeles. Hier hatte ich einige Fotos im Kopf, die ich unbedingt machen wollte. Zum einen gab es dort den Skatepark am Venice Beach, zum anderen die Aussicht über Los Angeles mit dem berühmten Hollywood Sign.

Unser Appartement war so gut gelegen, dass ich schon am frühen Morgen die Aussicht auf Los Angeles genießen und ein paar Fotos machen konnte. Genau so hatte ich mir das immer vorgestellt. Die Zeit alleine genießen zu können, fernab vom Massentourismus, war Gold wert.
Ich bin kein Freund davon, geschossene Fotos gleich auf das Handy oder den Laptop zu übertragen und zu bearbeiten. Aber in einigen Situationen konnte ich nicht anders und wollte das Ergebnis sofort sehen. Ich sah Fotos, wie ich sie mir erträumt hatte. Wir besuchten weitere Spots in LA wie den Angels Flight, erkundeten Downtown und fuhren am Abend Riesenrad im Pacific Park. Dieser markiert gleichzeitig das Ende der Route 66, die wir auf dem Weg nach Los Angeles einige Male befahren hatten.
Auch hier war es mir wichtig, die Sehenswürdigkeiten immer aus einem anderen Blickwinkel zu fotografieren, als es die üblichen Touristenführer präsentieren. Nur so schafft man sich Erinnerungen, die einzigartig sind. Das ist gerade für mich als Fotograf von enormer Bedeutung. Gefühle sammeln, festhalten und speichern.

Ein letzter Stop

Als wir aus Los Angeles abreisten, war ich ein wenig traurig und voller Wehmut. Einen so schönen Ort hatte ich bislang noch nie gesehen.
Weiter ging es Richtung Morro Bay: Ein kleiner Ort am Meer, der für Viele ein Zwischenstopp ist. Hier konnten wir eine artenreiche Tierwelt beobachten. Wir sahen Otter, Seelöwen, Pelikane, Eichhörnchen und sogar eine Schlange.
Eine Übernachtung später ging es dann weiter in Richtung unseres letzten Stopps - San Francisco.
Unser Weg führte uns über die Route 1 an der Steilküste entlang. Die wahrscheinlich schönste Straße der Welt, wir hielten jede halbe Stunde an, um das Meer und die Steilküste anzusehen. Es sieht unglaublich schön aus, wenn das Meer die Küste berührt und die Sonne das Gestein zum Leuchten bringt.
Angekommen in San Francisco machte es sich bezahlbar, dass wir langärmelige Kleidung mitgenommen hatten. Denn von den mittlerweile schon gewohnten Temperaturen um die 30 Grad lagen die Temperaturen in San Francisco nur noch knapp bei etwa 20 Grad.

Ich wollte unbedingt die Golden Gate Bridge sehen, doch leider hing sie in den Wolken und uns blieb der Blick auf die Brücke den gesamten Aufenthalt über verwehrt. Wir besuchten Orte, die wir uns zuvor ausgesucht hatten: China Town, das Silicon Valley, Alcatraz, Pier 39 und die Painted Ladies.
Als Höhepunkt fuhren wir eines Morgens auf die Twin Peaks, ein kleiner Berg, von dem aus man einen wunderbaren Ausblick über San Francisco hat. Wir waren die Ersten am frühen Morgen und die Wolken versperrten uns die Sicht. Kurz bevor wir den Berg wieder verlassen wollten, kämpfte sich noch die Sonne durch und bescherte uns den womöglich schönsten Ausblick über San Francisco.
Als es nun einige Tage später wieder in Richtung Flughafen ging, kam in uns das Gefühl der Wehmut auf. Wir hatten die letzten drei Wochen so viel gesehen und einen wunderbaren Eindruck von der Westküste der Vereinigten Staaten bekommen. Unser Fazit war einstimmig: Hierher wollen wir unbedingt wieder zurück. Deshalb möchte ich jedem empfehlen, der einmal die Möglichkeit hat, eine Reise in dieses Land zu unternehmen. Ob als Fotograf oder einfach nur als Tourist, die Eindrücke bleiben für immer!

Fotoausrüstung

In Amerika wollte ich vor allem auf überflüssiges Equipment verzichten und nur das Nötigste mitnehmen. Auf der Reise begleiteten mich eine Sony A7III sowie zwei Objektive von Tamron, ein 17 - 28 mm f/2,8 und das 28 - 75 mm f/2,8. Zusammen bilden die beiden Objektive eine super Kombination und ermöglichen es, sowohl in der Stadt als auch in der Landschaft optimal fotografieren zu können. Das neue Ultraweitwinkel-Objektiv von Tamron bot sich vor allem an, um die unendlichen Weiten Amerikas auf besonders dramatische Art festzuhalten.
Um interessante Details in der Stadt aufzunehmen war widerum das Tamron 28-75mm mit dem extra an Reichweite super geeignet. Mit den lichtstarken Objektiven konnte ich zu fast jeder Tageszeit Fotos aufnehmen, ohne Qualitätsverluste. Besonders in Kombination mit der Vollformatkamera von Sony ergaben sich mit einer Blende von f/2,8 viele kreative Möglichkeiten. Die anschließende Bearbeitung der Fotos fand, zurück in der Heimat, an meinem Laptop statt. Einige Fotos musste ich bereits unterwegs auf dem Handy bearbeiten, denn die Neugier und Lust auf das Endergebnis war einfach zu groß. Euch hat gefallen, was ihr seht? Schaut bei Lucas vorbei, da gibt es mehr von seinen Bildern und Inhalten! Hier geht's zu Lucas Instagram Account!


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