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Panasonic DC-TZ 91

Reisezoomkamera mit 4K-Funktionen im Foto Koch Test

 

Sommerzeit heißt Reisezeit

Panasonic hat passend zur Reisezeit die Neuauflage eines bekannten Klassikers auf den Markt gebracht. Wir konnten es uns nicht nehmen lassen, diesen „Top-Seller im Hosentaschenformat“ exklusiv für Sie einem Foto Koch Test zu unterziehen.

Panasonic DC-TZ 91

Interview zum Test der Panasonic DC-TZ 91

Die Reisezoom-Kamera Panasonic Lumix DC-TZ 91 ist die Nachfolgerin der ebenfalls sehr kompakten Panasonic Lumix DMC-TZ81 aus dem Jahre 2016. Wie diese ist die TZ 91 mit einem 30-fach optischen Zoom ausgestattet, wurde aber um einen höher auflösenden Bildsensor und Funktionen wie Focus Stacking erweitert.

Das Herzstück dieser Kamera macht das Leica DC Vario-Elmar Objektiv mit einer kleinbildequivalenten Brennweite von 24 bis 720mm und einer Lichtstärke von f3,3 bis f6,4 aus.
Der integrierte Bildstabilisator arbeitet auf fünf Achsen. Das um 180 Grad nach oben klappbare 3“ Touchscreen-Display und der elektronische Sucher sind weitestgehend aus der Vorgängerin bekannt. Erhöht hat Panasonic die Auflösung des kleinen 1 / 2,3-Zoll-Bildsensors, der nun 20,3 statt 18,1 Megapixel mitbringt.

4K-Video mit Focus Stacking

Wie auch die Lumix TZ 81 nimmt die TZ 91 Videos mit 4K-Auflösung auf und bringt die von Panansonic bekannten 4K-Foto-Funktionen mit. Hierbei speichert sie 30 Bilder pro Sekunde für eine Dauer von bis zu 15 Minuten mit einer Auflösung von rund acht Megapixel. Dabei kann sich der Fotograf für verschiedene Auslösemodi entscheiden.
Darunter ist zum Beispiel der „4K-Pre-Burst-Modus“, wo die Aufnahme schon vor dem Auslösen gestartet wird und der Fotograf im Nachgang sehr bequem das passende Motiv auswählen kann.
Auch der „Post-Focus“, welcher ein nachträgliches Festlegen der Schärfeebene ermöglicht ist mit an Bord. Neu gegenüber der TZ 81 ist „Focus-Stacking“. Hierbei fährt die Kamera in einem kurzen 4K-Video alle AF-Messfelder ab und kombiniert die Aufnahmen dann zu einem Bild mit wesentlich größerer Schärfentiefe. Leider haben die 4K-Fotos einen Haken, denn die Auflösung beschränkt sich auf 8 Megapixel, welches im Alltag ausreichen kann, jedoch beim zuschneiden nur ein sehr geringes Potential hat. Jedoch darf man hierbei nicht vergessen, dass diese Technologie eine Serienaufnahme mit 30 Fotos pro Sekunde ermöglicht, dies ist im Vergleich zu den meisten digitalen Spiegelreflexkameras extrem schnell.
Möchte man mit voller Auflösung arbeiten, oder auch das Nachbearbeitungsfreudige RAW-format nutzen, so steht einem der normale Foto-Modus zur Auswahl. Die Serienaufnahme arbeitet mit zehn Bildern pro Sekunde zwar nicht allzu schnell, jedoch für die meisten Situationen mehr als ausreichend.

Bedienelemente

Die Bedienung der TZ 91 ist wie gewohnt bei Panasonic sehr intuitiv. Zur Bedienung bringt die TZ 91, so wie auch ihre Vorgängerin einen Multifunktionsring am Objektiv mit, wo u.a. die Blende eingestellt werden kann.
Auf der Rückseite befindet sich neben dem klappbaren Display auch ein kleiner elektronischer Sucher mit Augensensor und Dioptrinausgleich, sowie verschiedenen Bedienelemente, wie die vier konfigurierbaren Funktionstasten, ein Drehrad mit innenliegenden Schnellwahltasten für Fokus-, Blitz-, Bildlauf- und Belichtungskorrekturfunktion.
Schaut man auf die Oberseite der Kamera so befinden sich hier das Moduswahlrad, die Zoomwippe sowie der Auslöser, die Aufnahmetaste für Video und der Ein-/Aus-Schalter. Natürlich erlaubt der Touchscreen auf der Rückseite der Kamera eine Vielzahl von Funktionen auszuwählen.
Vergeblich sucht man einen Zubehörschuh für einen externen Blitz oder ähnliches, denn der eingebaute Blitz sitzt ungünstig zwischen dem “Lumix”-Logo und dem kleinen Handgriff. Durch diese Positionierung ist es ein Leichtes, den Finger versehentlich vor dem Blitz zu haben, was bei Aufnahmen dann natürlich zu unschön ausgeleuchteten Bereichen führt.

Durch die vielseitige Konnektivität ist es problemlos möglich die Kamera mit einer Smartphone oder Tablet App zu steuern. In dieser App hat man alle Einstellmöglichkeiten ebenfalls direkt griffbereit. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Fotos direkt auf dem Smartphone oder Tablet speichern kann und auch direkt in den sozialen Medien hochladen oder per Email versenden kann.
Gespeichert wird auf SDHC- oder SDXC-Speicherkarten, welche sich die Klappe auf der Unterseite mit dem Akku teilen. Auf der rechten Seite der TZ 91 befindet sich die zweite Klappe. Auch wenn diese nur den HDMI-Schriftzug trägt, verbirgt sich hier auch die Micro-USB-Schnittstelle. Diese wird nicht nur zum Übertragen der Bilder bzw. Anschluss an den Computer benutzt, sondern auch zum Aufladen des Akkus in der Kamera.

Bildqualität

Wir waren mit der Kamera für unseren Test im Herzen Düsseldorfs bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen unterwegs. Das erste was uns dabei aufgefallen ist, war der enorme Zoombereich. Für eine Kamera mit diesem kompakten Abmessungen waren wir begeistert, was dieser optische Zoom alles leisten kann und wie nah einem plötzlich weit entfernte Dinge kommen können. Man kann durchaus behaupten, dass die Panasonic Lumix TZ 91 für nahezu jedes Motiv die passende Brennweite bereithält.
Auch der erste Eindruck bei der Bildkontrolle im Display war überzeugend. Denn die Farbtreue der Aufnahmen ist Panasonic erstaunlich gut gelungen. Die Bilder wirken mit etwas gesättigteren warmen Farbtönen lebendig und das leicht in Richtung blau verschobenen Cyan macht das himmelblau deutlich kräftiger. Im Innenbereich bzw. bei Aufnahmen mit schlechten Lichtverhältnissen gerät man aber schnell an die Grenzen der Pysik. Dies ist zum einem dem kleinen Sensor und zum anderen dem zoomstarken, jedoch lichtschwachen Objektiv geschuldet.

Bei unseren Aufnahmen im Freien ist uns dies jedoch nur bedingt aufgefallen. Eine Alternative stellt Panasonic mit der Lumix TZ 101 dem Fotografen an die Seite, diese Kamera verfügt zwar nicht über diesen üppigen Zoombereich, jedoch kann sie mit einem größeren Sensor vom Typ 1 Zoll aufwarten. Hier muss man selbst abwägen, da der große Zoombereich der TZ 91 gerade auf Reisen meist auch von entscheidendem Vorteil sein kann.
Die Bildqualität der 4K-Videos ist exzellent denn auch feine Details werden hervorragend wiedergegeben. Somit richtet sich die Kamera nicht nur an Selfie-Anhänger, sondern auch an Videoblogger. Mit gestochenscharfem Ultra HD und 30 Bildern/Sekunde inklusive ordentlichem Stereo-Ton dürften YouTuber und andere Selbstdarsteller bestens bedient sein. Auch öffnet der 4K-Videomodus zugleich das Tor zu den 4K-Foto-Modi.

Fazit

Die Panasonic Lumix DC-TZ 91 überzeugt mit einer verhältnismäßig üppigen Ausstattung und vielen fotografischen Zusatzfunktionen, wie die vielen Scene / Kreativprogramme. Mit der Einfachheit der Verbindung zum WLAN oder den durchdachten Steuerungsmöglichkeiten der Kamera über die Smartphone bzw. Tablet App bietet Pansonic seinen Fotografen viel Komfort.
Gerade in Sachen Objektiv kann die Kamera überzeugen, der 30fach-Zoom ist für die kompakten Abmessungen der Kamera wirklich eine tolle Sache, auch treten nur geringe Verzeichnungen und chromatische Aberrationen auf.

Bei der Bildqualität kann auch Panasonic die Gesetzmäßigkeiten eines kleinen Sensors mit hoher Megapixeldichte nicht ändern und so ist das Bildrauschen schon bei verhältnismäßig geringen ISO-Empfindlichkeiten sichtbar. Bei Aufnahmen im Freien oder Videos in 4K-Qualität konnten wir durchweg positive Ergebnisse erzielen.
Gerade durch die kompakten Abmessungen und den extrem hohen Zoombereich erweist sich die Kamera als idealer Begleiter für die nächste Reise, wenn eine große Kamera nur hinderlich wäre und eine schnelle und kreative Fotografie im Vordergrund steht.

24.07.2017 | VS JJ


Der Sommer ist zu kurz für schnöde Fotos

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