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Olympus OM-D E-M1 III Neuheit und Hands On

Lesezeit: 6 Minuten - 12. Februar 2020 - von Jonas Junk

Mit der OM-D E-M1 Mark III präsentiert Olympus eine neue Kamera für professionelle Anwendungen. In diesem Blogbeitrag stellen wir die Unterschiede zum Vorgängermodell vor und zeigen für welche Fotografen Olympus Kameras die beste Wahl sind. Wir freuen uns über dein Feedback zu diesem Beitrag! Schreib uns dazu einfach eine E-Mail an content@fotokoch.de

Entwicklung des OM-D Systems von Olympus

Olympus hat im Jahr 2003 den 4/3-Standard eingeführt, der die Grundlage für das kompakte System und die Objektivqualität mit nahezu telezentrischem Aufbau, die wir vom Olympus System gewöhnt sind. Mit der E-M5 wurde im Jahr 2012 der erste 5-achsige IS mit außergewöhnlicher Stabilisierung von Aufnahmen aus der Hand eingeführt. Mit der OM-D E-M1 präsentierte Olympus im Jahr 2013 erstmal ein professionelles Kamera Modell, welches besonderen Fokus auf die Robustheit und die Autofokusgeschwindigkeit setzte. Im Jahr 2018 berichteten wir bereits über das Vorgängermodell der OM-D E-M1 Mark II und waren überrascht von den Funktionen und der Handhabung des Olympus Flaggschiffes. Vor gut einem Jahr versuchte Olympus bereits mit der Olympus E-M1X - einer High-End Kamera mit fest verbautem Batteriegriff - den Markt des Profi Segments auf den Kopf zu stellen, musste jedoch schnell feststellen, dass die E-M1X wohl an den Ansprüchen des Marktes vorbei ging. 

Mit der OM-D E-M1 Mark III versucht Olympus nun die beiden Modelle E-M1 Mark II und E-M1 X zusammen zu bringen und dem Anwender eine kompakte Kamera mit der bestmöglichen Technologie zu präsentieren.


Überblick über die OM-D E-M1 Mark III

Bildqualität:

  • Portabilität für Profis
  • Exzellente Portabilität
  • erstklassiger Bildstabilisator
  • Neuer Bildprozessor TruePic IX
  • High Res Shot aus der Hand & Live ND
  • Exzellente Handhabung

Zuverlässigkeit:

  • Komplette Aufnahmefreiheit
  • Wetterbeständig
  • Aufladen über USB
  • SSWF
  • Auslöser mit hoher Lebensdauer
  • Custom Modes
  • Duales Kartenfach

Hohe Geschwindigkeit & Genauigkeit:

  • Leistung ohne Kompromisse
  • 121- Punkte On-Chip Phasenerkennungs-AF vom Typ Kreuzsensor
  • 18 fps AF/AE Tracking Sequential Shooting
  • Multi Selector Joystick
  • Starry Sky AF
  • Weiterentwickelter Gesichts- und Augenpriorität-AF – verbesserter Algorithmus

Verschiedene Kreative Funktionen:

  • 4K / Cinema 4K Aufnahmen aus der Hand
  • OM Log
  • High Speed Movie (120fps)
  • HDMI Monitor Verbindung
  • High Res Sound Aufnahme
  • Live Composite / Live Bulb / Live Time / Focus Stacking / Focus Bracketing

1. Größe und Gewicht

Einer der Kernwerte, auf den sich der Kamerahersteller Olympus schon lange fokussiert hat, ist die kompakte und leichte Bauweise der OM-D Kamera. Einer der Hauptgründe für diese kompakten Abmessungen ist der Bildprozessor TruePic IX in MFT Größe. Der schnelle Wandel der Halbleitertechnologie ermöglicht es Bildsensoren in immer kleineren Formaten zu bauen, die dennoch eine erstaunliche Bildqualität liefern.

links Mark II
rechts Mark III

2. Sensor

Der 20MP Live MOS Sensor der E-M1 Mark III wurde zusätzlich schneller und bietet dadurch spannende neue Funktionen. Der High Res Shot mit 50MP kann ab sofort aus der Hand fotografiert werden, denn in manchen Aufnahmesituationen ist ein Stativ hinderlich, oder schlichtweg nicht möglich aufzustellen. ND Filter gehören mit der neuen OM-D E-M1 Mark III der Vergangenheit an, denn Langzeitbelichtungen werden nun direkt in der Kamera gemacht. Diese Funktion verlängert praktisch die Belichtungszeit und ermöglicht die Aufnahme von Langzeitbelichtungen, indem mehrere Bilder zusammengeführt werden. Es können 5 Stufen des Live-ND-Effekts von ND2 bis ND32 ausgewählt werden, und das zu erwartende Resultat kann vor der Aufnahme im Sucher oder auf dem LCD-Bildschirm angezeigt werden. Diese Funktion erspart nicht nur das mühsame Wechseln der Filter je nach Aufnahmeszene oder Objektiv, sondern ist auch praktisch für Objektive, an denen sich Filter nur schwer anbringen lassen.

3. Bildstabilisierung

Auf die hervorragende Bildstabilisierung der OM-D Kameras sind wir bereits im Testbericht des Vorgängermodells eingegangen. Die E-M1 Mark III liefert ab jetzt die gleiche Performance in der Bildstabilisierung wie die E-M1X, Aufnahmen aus der Hand und ohne Verwacklung! Gerade in schlechten Lichtsituationen und mit langen Brennweiten gehören Verwacklungen der Tagesordnung an. Mit der OM-D Technologie soll das Problem eingedämmt werden, denn die Sensorstabilisierung der E-M1 III kompensiert laut Angaben von Olympus bis zu 7.0 Blendenstufen. Im Vergleich zum Vorgängermodell, welches lediglich 5.5 Blendenstufen kompensieren konnte ist das durchaus beachtlich.

4. Autofokus System

Die E-M1 Mark III steht für ein Autofokus System ohne Kompromisse, welches sich durch eine hohe Geschwindigkeit und Genauigkeit auszeichnet. Während des Autofokus Trackings sind bis zu 18 Bilder pro Sekunde möglich, so lassen sich auch schnell bewegte Objekte einfangen. Zur Auswahl des Fokusmessfeldes steht jetzt ein Daumen Joystick zu Verfügung.
Für Astrofotografen ist ein komplett neues Feature mit an Bord. Normalerweise muss bei Aufnahmen vom Nachthimmel manuell fokussiert werden, doch für die E-M1 III wurde ein neuer AF-Algorithmus entwickelt. Den Starry Sky AF! Mit dieser neuen Funktion wird es möglich auch bei Astrofotos den Autofokus zu nutzen. Wir sind gespannt wann erste Tests dieser Funktion aus der Praxis bekannt sind!
Ein ständig diskutiertes Thema unter Portraitfotografen ist auch der Augen Autofokus. Hier liefert die E-M1 Mark III neue Algorithmen, die zur Verbesserung der Geschwindigkeit und der Präzision führen.

5. Zuverlässigkeit

Einen weiteren Kernwert des Herstellers Olympus stellt die Zuverlässigkeit des Kamerasystems dar. So ist auch die  E-M1 III wie gemacht für schlechtes Wetter und widrige Wetterverhältnisse. Das kompakte und leichte Gehäuse der E-M1 Mark III ist solide, staub-, spritz- und frostsicherer. Wie auch bei der E-M1 Mark II sorgt das Staubreduzierungssystem Supersonic Wave Filter für Fotos ohne Flecken. Die Lebensdauer der Auslöser E-M1 III wird mit 400.000 Auslösungen angegeben, was einer Verdoppelung zum Vorgängermodell darstellt. Zwei SD-Karten Slots sorgen für Sicherheit bei der Datenverarbeitung, wobei verschiedene Speicheroptionen gewählt werden können. Bei der Dual Same Option werden beispielsweise auf beiden Karten Daten der selben Qualität abgespeichert. Dabei ist allerdings zu beachten, dass Kartenschacht 2 nur UHS-I kompatibel ist. Slot Nummer 1 ist bis UHS-II kompatibel und somit deutlich schneller. Über USB-C lässt sich die Kamera aufladen, so ist auch unterwegs oder in Betrieb Stromzufuhr möglich.

Olympus E-M1 III


Olympus OM-D E-M5 Mark III Hands-On

Wir durften die neue Systemkamera schon vor Veröffentlichung ausprobieren und zeigen euch in diesem Beitrag welche neuen Features der Olympus-Neuheit es in sich haben.

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