Meine Bestellungen Meine Rechnungen Paketverfolgung Meine Kundendaten Retouren
Login

Der Artikel wurde auf den
Merkzettel gesetzt

Ihr Warenkorb

OSTER DEALS | Jetzt sichern

Was machen Fotografen #Zuhause?

Lesezeit: 4 Minuten - 25. März 2020 - von Melissa Stemmer

Schon bei der ersten Betrachtung der beiden Kameras fällt auf: Die Modelle Lumix TZ 202 und Lumix FZ 300 sind äußerlich komplett unterschiedlich. In diesem Blogbeitrag stellen wir dir die äußerlichen als auch die inneren Unterschiede der beiden Lumix Superzoom Kameras vor und finden heraus, ob größer wirklich besser ist. Wir freuen uns über dein Feedback! Schreib uns dazu einfach eine E-Mail an content@fotokoch.de

Zwei Superzoom Kameras im Vergleich

Für viele Fotografen stellt sich die Frage, welche Kamera am besten zum eigenen Anwednungsbereich passt. Welche Kamera macht die besseren Fotos? Lohnt sich der Aufpreis zur Lumix TZ 202? Was kann ich vom Zoom erwarten? Diese und mehr Fragen stellen sich viele unserer Kunden vor dem Kamerakauf und deshalb möchten wir in diesem Blogbeitrag die beiden Panasonic Kameras Lumix TZ 202 und Lumix FZ 300 vorstellen und miteinander vergleichen.

Gemeinsamkeiten der TZ 202 & FZ 300

Beide Kameras von Panasonic lassen sich in die Kategorie der Superzoomkameras einordnen. Sowohl die TZ 202 als auch die FZ 300 verfügen über einen integrierten Blitz und einen einen Bildstabilisator, verbaut. Das Touchdisplay und die WiFi Funktion erleichtern zudem die Bedienung. Die Fotos werden bei beiden Kameramodellen auf einer SD Karte abgespeichert.

1. Größe und Handhabung

Starten wir mit einem offensichtlichen Unterschied der beiden Lumix Kameras. Offiziell wird die Lumix TZ 202 von Panasonic als Travelzoom-Kamera bezeichnet. Die Lumix FZ 300 wurde die Bezeichnung Premium-Bridgekamera gegeben. Wo bei der FZ 300 das gewisse “Premium” zu finden ist, finden wir im Laufe des Artikels heraus! Beide Kameras sind in die Kategorie Superzoom einzuordnen.

Links Lumix FZ 300, rechts Lumix TZ 202
Links Lumix TZ 202, rechts Lumix FZ 300

Was ist eigentlich eine Kompaktkamera?

Eine Kompaktkamera ist eine kleine und für ihr Gehäuse relativ leichte Kamera. Kompaktkameras sind in der Regel Kameras mit Sucher für das Kleinbild-, APS- oder Miniaturformat. Schauen wir uns die Verkaufsstatistiken von Digitalkameras an, so stehen sie an Nummer Eins.

Die Panasonic Lumix TZ 202 passt perfekt in die Kategorie der Kompaktkameras! So ist das Gehäuse extrem schmal gehalten, ein kompakter Sucher verbaut und das Objektiv fährt sich weitestgehend in die Kamera ein, sodass sie ausgeschaltet in jede Jackentasche passt. Ein Großer Kritikpunkt kleiner Kameras ist häufig die Handhabung. Dank der Verbesserten Gehäusekonstruktion liegt die TZ 202 nun merklich besser in der Hand, als ihr Vorgänger Lumix TZ 101. Dennoch ist die kleine Gehäusegröße an vielen Stellen mit einem größeren Aufwand in der Bedienung verbunden. So fallen Einstellräder und Knöpfer wesentlich kleiner aus und es sind aufgrund des kompakten Gehäuses weniger Anschlussmöglichkeiten vorhanden.

Was ist eigentlich eine Bridgekamera?

Eine Bridge-Kamera ist eine Kamera, die die Eigenschaften von Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras kombiniert, ao also eine Brücke zwischen den beiden Konstruktionsprinzipien in Bezug auf Ausstattung, Qualität und Funktionsmerkmale darstellt. So sind bei der Bridgekameras markante Merkmale von DSLR Kameras zu finden. Ein ausgeprägter Handgriff, der mittig platzierte Sucher, sowie ein größeres und massives Gehäuse, welches mehr Anschlussmöglichkeiten (z.B. Mikrofoneingang 3,5mm) bietet.

Die Größe der beiden Kameras macht sich auch beim Gewicht bemerkbar. Während die Panasonic Lumix Lumix TZ 202 mit nur 340 Gramm punktet, bringt die Panasonic Lumix FZ 300 stolze 691 Gramm auf die Wage. Beide Panasonic Lumix Superzoom Kameras im mittleren Preissegment haben ein fest verbautes Objektiv, welches wir in einem der folgenden Abschnitte betrachten werden. Sie suchen eine Kamera mit wechselbarem Objektiv?

Hier finden sie DSLR und Systemkameras die über ein mit ein tauschbares Objektiv verfügen.

Ist eine große Kamera besser als eine kleine Kamera?

Für die Beantwortung dieser Frage müssen Anwendungsbereich und persönliche Präferenzen einbezogen werden. Eine große Kamera bietet den Vorteil, dass sie häufig besser in der Hand liegt, als eine kleine Kamera. Der Aufwand eine kleine Kamera mitzunehmen ist oftmals geringer, da sie zum Transport in die Jackentasche passt. Stell dir die Frage wie viel Platz du bereit bist für eine Kamera einzuplanen und welches Gewicht du beim Fotografieren mit dir trägst. Viele unserer Kunden bevorzugen eine etwas größere und schwerere Kamera, da sie besser zu ihrem Workflow passt. Es gibt Anwendungsfälle, für die eine große Kamera ungeeignet ist und die Abstriche in der Handhabung den Workflow des Fotografen dennoch erleichtern. Zudem gibt es technische Unterschiede, auf die wir im Weiteren näher eingehen.


Wie sagt man so schön: Es kommt auf die inneren Werte an! An dieser Redewendung ist bestimmt einiges Wahr und so betrachten wir in diesem Abschnitt die Sensoren der beiden Lumix Kameras. Entgegen der Erwartungen ist der Sensor der Kompaktkamera Lumix TZ 202 wesentlich größer, als der Sensor der Bridgekamera FZ 300. In der Panasonic Lumix TZ 202 wurde ein 1 Zoll Sensor mit einer Auflösung von 20,1 Megapixel verbaut. Der Sensor der Lumix FZ 300 ist lediglich ein 1/2,3 Zoll Sensor verbaut und löst mit nur 12 Megapixel auf.

Infolge der grundlegend unterschiedlichen Sensoren können wir von TZ 202 eine sichtbar höhere Bildqualität erwarten. Viele Fotos werden heute in sozialen Medien geteilt und so reichen in vielen Fällen auch weniger Megapixel aus. Sollen die Fotos gedruckt werden und wird eine hochwertige Bildqualität erwartet, so raten wir zu höher aufgelösten Sensoren, wie den der Lumix TZ 202.

Weiterhin werden die Bildergebnisse der Kompaktkamera TZ 202 bei schlechten Lichtverhältnissen und bei Dunkelheit deutlich besser ausfallen. Während die ISO Empfindlichkeit der Bridgekamera FZ 300 bis ISO 6400 reicht, sind beim TZ-Modell bis zu ISO 25.600 drin. Die maximale ISO gibt an wie gut die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen performt. Mehr zum Thema ISO kannst du hier lesen: ISO

Vergleich Sensorgröße

Lumix TZ202

Lumix FZ300

Sensor Auflösung 20,1 Megapixel 12 Megapixel
Sensorgröße 1-Zoll 1/2,3-Zoll

Beide Superzoom Kameras im Test verfügen über einen digitalen Sucher, der zur Beurteilung des Bildes dient. Viele Fotografie Begeisterte nutzen anfangs das Display der Kamera um den Bildausschnitt zu beurteilen und die Kamera einzustellen. Besonders an sonnigen Tagen gelangt man so schnell an die Grenzen. Verwendet man hingegen den Sucher der Kamera, so sieht man das Bild klarer und der Bildausschnitt, sowie die Kameraeinstellungen können präziser getroffen werden.

Der Sucher der Lumix TZ 202 hat eine Größe von 0,21 Zoll und ist mit 2,33 MP aufgelöst. Das 3,0 Zoll große Display der Panasonic Kompaktkamera ist fest in das Kameragehäuse eingebaut und verfügt über 1,2 Millionen Bildpunkte.

Das 3,0 Zoll große Display der größeren Bridgekamera Lumix FZ 300 ist seitlich ausklappbar und frei beweglich. Mit einer Auflösung von 1,04 MP kommt es dem Vergleichsmodell nahe und im Praxistest konnten wir kaum einen Unterschied feststellen. Der Sucher der Lumix FZ 300 ist mit einer Auflösung von 1,44 MP zwar niedriger aufgelöst, als der Sucher der TZ 202, doch mit einer Größe von 0,39 Zoll deutlich größer.

Diesen Größenunterschied der beiden Sucher konnten wir auch in der Praxis bei unserem Kameratest feststellen, so lässt sich das Bild durch den Sucher der Panasonic FZ 300 wesentlich besser beurteilen. Größtes Manko des Suchers der Lumix TZ 202 ist neben der kleinen Größe, dass relativ viel Licht seitlich eintritt. Besonders Brillenträgern wird dies zum Verhängnis, doch dank des Dioptrin Ausgleichs kann die Brille zum fotografieren abgesetzt werden und das Bild wird im Sucher dennoch scharf dargestellt.

Vergleich Sucher & Display

Lumix TZ202

Lumix FZ300

Sucher Auflösung 2,33 MP 1,44 MP
Sucher Vergrößerung 0,53x (KB-äquivalent) 0,7x (KB-äquivalent)
Sucher Größe 0,21-Zoll 0,39-Zoll
Monitor Auflösung 1,2 MP 1,04 MP
Monitor Größe 7,5-cm-TFT-LCD-Display (3,0 Zoll) 7,5-cm-TFT-LCD-Display (3,0 Zoll)

Kommen wir zum eigentlichen Existenzgrund der beiden Lumix Kameras von Panasonic, dem Zoom! Die Superzoom Funktion grenzt die beiden Kameras wesentlich von herkömmlichen Digitalkameras und modernen Smartphones ab, die häufig eine ähnlich gute Bildqualität haben. Mit dem Superzoom gelingt es ferne Objekte nah heranzuholen und abzubilden. Beim Vergleich der beiden superzoom Kameras wird ersichtlich, dass in dieser Kategorie die Lumix FZ 300 die Nase vorn hat. Mit einem optischen Zoombereich von 25-600mm kann Sie das Bild bis zu 24x vergrößern und das weitestgehend ohne Qualitätsverluste (wie z.B. beim Digitalzoom). Durch die große Bauweise liegt die maximale Offenblende der Lumix FZ 300 durchweg bei f2,8. Das hätten wir nicht gedacht!

Zoom der Lumix FZ300 bei 25mm
Zoom der Lumix FZ300 bei 600mm

Der Zoombereich der Lumix TZ 202 reicht von 24-360mm, was einer 15-fachen Vergrößerung entspricht. Durch die extrem kompakte bauweise der Travelzoom Kamera ist die maximale Offenblende bei f3,3. Zoomt man, so verkleinert sich auch die Blende bis zu f6,4. Für die Praxis bedeutet das, dass besonders in dunklen Lichtsituationen die Bildqualität schlechter wird. Der größere 1-Zoll Sensor der TZ 202 gleicht dies weitestgehend wieder aus. Im Weitwinkel liefert die Lumix TZ 202 in jedem Fall eine bessere Bildqualität, als die Lumix FZ 300. Wie weit die Superzoom Kamera wirklich zoomen kann wird auf den Beispielbildern aus unserem Praxistest ersichtlich.

Vergleich Objektiv & Zoom

Lumix TZ202

Lumix FZ300

Brennweite (auf KB umgerechnet) 24 - 360mm 25 - 600mm
optischer Zoom 15-fach 24-fach
Blende f3,3 - 6,4 f2,8
Zoom der Lumix TZ 202 bei 24mm
Zoom der Lumix TZ 202 bei 360mm

Auch das Thema Video wird immer spannender, besonder wenn es um medien in den Sozialen Netzwerken geht. Beide Kameras haben eine Videofunktion mit bis zu 4K Video und die Panasonic berühmte 4K Fotofunktion. Beim Vergleich der beiden Kameramodelle Lumix TZ 202 und Lumix FZ 300 ist besonders die Zeitlupenfunktion zu erwähnen. Während die Panasonic Lumix TZ 202 100 Bilder pro Sekunde in Full-HD aufnehmen kann, sind bei der Panasonic FZ 300 nur 100 fps bei einer HD Auflösung möglich.

Die beiden Kameras haben uns während des Tests einige male überrascht. Dass die Bildqualität der Lumix TZ 202 mit ihren 20 Megapixeln und dem größeren Sensor höher ist war abzusehen, doch der Sucher der FZ 300 hat uns mehr überzeugt, als der Sucher der Kompaktkamera.

Mit der Lumix TZ 202 wir dem Fotografen eine solide Bildqualität, einen großen Zoom, sowie eine kompakte Bauweise geboten. Die Lumix FZ 300 richtet sich an Fotografen, die extrem nah ran zoomen wollen und die überwiegend bei guten Lichtbedingungen fotografieren. Für die Abstriche in der Bildqualität werden sie mit einem angenehmen Sucher, dem schwenkbaren Display, sowie einer ergonomischen Handhabung belohnt.

Beide Kameras im Onlineshop:

Panasonic Lumix DC-TZ 202

Panasonic Lumix DMC-FZ 300


Canon EOS RP – Nachwuchs in der Welt der EOS R

Alle Vorteile der spiegellosen Bauweise einer Canon Systemkamera in einem kompakteren System zusammen. Alles was du über die neue EOS RP erfahren musst, liest du in unserem Artikel.

Jetzt lesen
Lumix G91 - Mittelklasse im DSLR Look

Seit 2008 baut Panasonic Kameras in der G-Serie, Modelle mit elektronischem Sucher und Ergonomie ähnlich zu kleinen Spiegelreflexkameras. Wir haben die Lumix G91 einem Hands-on Test unterzogen.

Jetzt lesen
Panasonic DC-G9 Hands-on

Wir haben die Panasonic DC-G9 kurz nach dem Verkaufsstart für dich ausprobiert. Welche Features der neuen Lumix Systemkamera uns besonders gefallen haben, stellen wir in unserem Hands-on vor.

Jetzt lesen