
Ein Super-Telezoom, das endlich mit auf die Reise kommt!
Das neue Sony FE 100-400mm F5.6-8 OSS
Sony möchte den Einstieg in die Super-Telefotografie deutlich leichter machen... Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Mit dem neuen 100-400mm f/5.6-8 OSS stellt Sony ein kompaktes, leichtes und preiswertes Telezoom vor. Das neue Vollformat-Objektiv richtet sich vor allem an alle, die weit entfernte Motive näher heranholen möchten, ohne dafür gleich ein großes, schweres und kostspieliges Profi-Tele in den Rucksack packen zu müssen.
Damit eignet sich das Sony FE 100-400mm F5.6-8 OSS unter anderem für:
- Vögel und Wildtiere
- Hunde und andere Haustiere in Bewegung
- Sportveranstaltungen
- Flugzeuge, Fahrzeuge und Motorsport
- Reise- und Landschaftsfotografie
- Details bei Events und Familienfeiern
- Nahaufnahmen von Pflanzen und Insekten
Gerade in der Landschaftsfotografie geht es bei langen Brennweiten übrigens nicht nur darum, etwas möglichst groß abzubilden. Durch die starke perspektivische Verdichtung können weit auseinanderliegende Ebenen optisch näher zusammenrücken. Bergketten wirken gestaffelt, einzelne Landschaftselemente lassen sich gezielt isolieren und störende Bereiche außerhalb des Bildausschnitts verschwinden ganz bequem. Manchmal ist weniger Umgebung eben mehr Bild.
Der Zoombereich macht das Objektiv damit nicht ausschließlich zu einer Wildlife-Linse. Es ist vielmehr ein Werkzeug, mit dem sich Motive entdecken lassen, die mit einem Standardzoom schnell übersehen werden.

Nur 654 Gramm: Super-Tele ohne Fitnessprogramm
Das vielleicht Wichtigste an dem neuen Objektivs ist sein geringes Gewicht. Das Sony FE 100-400mm F5.6-8 OSS bringt lediglich 654 Gramm auf die Waage und misst rund 164,5 Millimeter in der Länge. Der maximale Durchmesser beträgt etwa 78,2 Millimeter.
Für ein Vollformat-Telezoom mit 400 Millimetern Endbrennweite ist das ausgesprochen kompakt. Genau dieser Punkt unterscheidet sich das Objektiv von größeren Sony-Telezooms wie dem FE 200-600mm oder dem FE 400-800mm. Diese Objektive bieten für spezialisierte Anwendungen mehr Reichweite und andere Leistungsreserven, fallen jedoch deutlich größer, schwerer und kostspieliger aus.
Das neue 100-400mm soll diese Modelle aber nicht ersetzen. Es schließt vielmehr eine bisher offene Lücke im Sony-System: ein erschwingliches Super-Telezoom für Nutzerinnen und Nutzer, die mobil bleiben möchten.
Auf einer Wanderung, längeren Birding-Touren, Reisen mit Handgepäck, Backpacking oder einem Nachmittag am Sportplatz machen Größe und Gewicht extrem viel aus. Ein kompaktes Objektiv lässt sich schneller einpacken, länger aus der Hand nutzen und spontaner einsetzen. Und damit wären wir wieder beim zentralen Gedanken: Das beste Teleobjektiv hilft wenig, wenn es wegen seines Gewichts im Schrank bleibt.
Sony SEL 100–400mm f/5.6-8 OSS Sony FE-Mount
- Kompaktes und leichtes SuperTele-Zoomobjektiv für Vollformat
- Brennweitenbereich von 100-400mm mit voller Telekonverter Unterstützung
- Duale Lineare Motoren für schnellen und präzisen Autofokus
- Integrierte optische Bildstabilisierung für Foto- und Videoaufnahmen
- 9-lamellige runde Blende für schönes Bokeh
- Nur 164,5mm Länge bei gerade einmal 654g Gewicht
- Ideal für Wildlife, Landscape, auf Reisen oder beim Tagesausflug
Sony Alpha 7 IV + FE 100-400mm F5.6-8 OSS bei 100mm, f/5.6
Sony Alpha 7 IV + FE 100-400mm F5.6-8 OSS bei 400mm, f/8
Bis zu 800 Millimeter mit Telekonverter
Trotz seiner kompakten Konstruktion ist das Sony FE 100-400mm F5.6-8 OSS mit Sonys Telekonvertern kompatibel. Mit einem 1,4-fach-Telekonverter lässt sich der Brennweitenbereich bis auf 560 Millimeter erweitern. In Verbindung mit einem 2-fach-Telekonverter sind bis zu 800 Millimeter möglich.
Das ist besonders interessant, weil vergleichbare kompakte 100-400mm-Objektive von Drittanbietern häufig nicht mit Telekonvertern kombiniert werden können. Wer zunächst mit 400 Millimetern startet und später mehr Reichweite benötigt, muss somit nicht zwangsläufig ein komplett neues Objektiv kaufen.
An einer APS-C-Kamera verändert sich durch den kleineren Sensor zusätzlich der Bildwinkel. Aus den maximalen 800 Millimetern mit 2-fach-Telekonverter ergibt sich ein Bildwinkel, der 1200 Millimetern am Vollformat entspricht. Für kleine oder sehr weit entfernte Tiere ist das eine enorme Reichweite.
Natürlich bringen Telekonverter auch Nachteile? Je länger die effektive Brennweite wird, desto wichtiger werden ausreichend Licht, eine saubere Kamerahaltung und eine stabile Atmosphäre. An einem heißen Sommertag kann bei extremen Distanzen beispielsweise bereits flimmernde Luft die Detailwiedergabe stärker beeinträchtigen als das Objektiv selbst. Aber als flexible Option für Situationen, in denen 400 Millimeter nicht ausreichen, ist die Kompatibilität ein echter Mehrwert.
Sony Alpha 7 IV + FE 100-400mm f5.6-8 OSS bei 400mm f8
Sony Alpha 7 IV + FE 100-400mm f5.6-8 OSS mit 1,4x Telekonverter bei 560mm f11
Sony Alpha 7 IV + FE 100-400mm f5.6-8 OSS mit 2x Telekonverter bei 800mm f16Integrierter Optical SteadyShot für ruhigere Aufnahmen
Lange Brennweiten vergrößern nicht nur das Motiv, sondern leider auch jede kleine Bewegung der Kamera. Sony stattet das Objektiv deshalb mit einem integrierten optischen Bildstabilisator aus. Der Optical SteadyShot, kurz OSS, soll Verwacklungen reduzieren und arbeitet (bei kompatiblen Kameras) mit der kamerainternen Stabilisierung zusammen.
Gerade für Aufnahmen aus der Hand ist das wichtig. Schließlich möchte man ja nicht ein möglichst leichtes Reise-Tele kaufen, um anschließend immer ein schweres Stativ mitzunehmen.
Der Bildstabilisator hilft sowohl bei Fotos als auch bei Videos. Bei statischen Motiven können dadurch längere Verschlusszeiten möglich werden.
Schneller Autofokus mit zwei Linearmotoren
Im Inneren des Sony FE 100-400mm F5.6-8 OSS arbeiten zwei Linearmotoren. Sie sollen die leichten Fokusgruppen schnell, präzise und mit geringer Geräuschentwicklung bewegen.
Das ist insbesondere für Vögel im Flug, laufende Hunde, Sport und andere dynamische Motive relevant.
Das Objektiv unterstützt übrigens auch die hohen Serienbildgeschwindigkeiten kompatibler Sony-Kameras. Mit einer Alpha 7V sind so bis zu 30 Bilder pro Sekunde möglich und sogar die vollen 120 Bilder pro Sekunde einer Alpha 9 III werden unterstützt!
Damit wird das neue Objektiv auch für anspruchsvollere Kameragehäuse interessant. Es ist zwar preislich und hinsichtlich seiner Abmessungen als Einstieg in den Super-Telebereich positioniert, soll die Geschwindigkeit moderner Sony-Kameras aber trotzdem nicht unnötig ausbremsen.
Zusätzlich besitzt das Objektiv einen Fokusbereichsbegrenzer. Damit kann der Autofokus auf einen bestimmten Entfernungsbereich beschränkt werden. Fotografiert man beispielsweise ausschließlich weit entfernte Tiere, muss das Objektiv bei der Fokussuche nicht jedes Mal den kompletten Bereich bis zur Naheinstellgrenze durchfahren. Das kann die Reaktion in kritischen Situationen weiter verbessern.
Optische Konstruktion für hohe Bildqualität
Das Objektiv besteht aus 15 Linsenelementen in zehn Gruppen. Darunter befinden sich zwei ED-Glaselemente und zwei asphärische Linsen.
Die ED-Elemente sollen insbesondere chromatische Aberrationen reduzieren. Dabei handelt es sich um Farbsäume, die häufig an kontrastreichen Kanten auftreten können. Die asphärischen Elemente helfen unter anderem dabei, weitere Abbildungsfehler und Verzeichnungen zu minimieren.
Damit verfolgt Sony trotz des vergleichsweise günstigen Preises einen klaren Anspruch: Das Objektiv soll nicht nur leicht sein, sondern über den gesamten Zoombereich eine überzeugende Schärfe und Detailwiedergabe liefern.
Spannend ist das nicht nur für klassische Tieraufnahmen. Auch feine Fellstrukturen, Federn, Landschaftsdetails und Texturen sollen klar wiedergegeben werden.
Sony Alpha 7 IV + FE 100-400mm f5.6-8 OSS bei 157mm f/6.3F5.6 bis F8: der bewusste Kompromiss
Die maximale Blendenöffnung liegt bei f/5.6 am kurzen und f/8 am langen Ende. Das Objektiv gehört damit nicht zu den besonders lichtstarken Telezooms. Diese Entscheidung ist jedoch wesentlich dafür verantwortlich, dass Sony die Abmessungen, das Gewicht und den Preis so niedrig halten kann.
Bei Tageslicht, auf Reisen, bei Sportveranstaltungen im Freien und bei vielen Wildlife-Situationen dürfte die Lichtstärke gut nutzbar sein. Wird das Licht schwächer, muss die Kamera gegebenenfalls mit höheren ISO-Werten arbeiten. Vor allem bei schnell bewegten Motiven lässt sich die Belichtungszeit schließlich nicht beliebig verlängern.
Für professionelle Wildlife-Einsätze in der tiefen Dämmerung bleibt ein lichtstärkeres und entsprechend größeres Objektiv daher im Vorteil. Wer jedoch ein leichtes Tele für Spaziergänge, Urlaubsreisen oder den Einstieg in die Tierfotografie sucht, erhält hier einen nachvollziehbaren Kompromiss. Oder anders gesagt: f/8 passt deutlich leichter in den Rucksack als f/4.
Für eine angenehme Hintergrundunschärfe besitzt das Objektiv eine kreisförmige Blende mit neun Lamellen. Trotz der moderaten Lichtstärke sind bei längeren Brennweiten schöne Freistellungen möglich. Besonders bei 400 Millimetern und einem ausreichend großen Abstand zwischen Motiv und Hintergrund kann ein weiches Bokeh entstehen, das Tiere, Menschen oder Details klar hervorhebt.
Sony Alpha 7 IV + FE 100-400mm f/5.6-8 bei 400mm f/8Überraschend stark bei Nahaufnahmen
Ein besonderes Highlight ist die Naheinstellgrenze: Bei 400 Millimetern liegt die minimale Fokusdistanz bei nur 0,86 Metern, am kurzen Ende sind es 1,13 Meter. Der maximale Abbildungsmaßstab beträgt 0,41-fach.
Damit ist das Objektiv zwar kein klassisches 1:1-Makro, kommt kleinen Motiven aber erstaunlich nahe. Blumen, Schmetterlinge, größere Insekten und andere Details können aus einem angenehmen Arbeitsabstand fotografiert werden. Das ist gerade bei scheuen Motiven praktisch.
Die lange Brennweite hilft zusätzlich dabei, den Hintergrund stark zu verdichten und ruhig wirken zu lassen. So entsteht eine klare Trennung von Motiv und Hintergrund.
Sony Alpha 7 IV + FE 100-400mm f5.6-8 OSS bei 400mm f8
Bedienelemente für den praktischen Einsatz
Trotz der kompakten Bauweise verzichtet Sony nicht auf wichtige Bedienelemente. Am Objektiv befinden sich ein Fokus-Halteknopf, ein Schalter für Autofokus und manuellen Fokus sowie der bereits erwähnte Fokusbereichsbegrenzer. Der optische Bildstabilisator lässt sich ebenfalls direkt am Objektiv ein- und ausschalten.
Ein Zoom-Lock-Schalter verhindert, dass sich das Objektiv beim Transport unbeabsichtigt ausfährt. Das Gehäuse ist zudem staub- und feuchtigkeitsresistent konstruiert, wobei die Gehäusenähte entsprechend abgedichtet sind. Eine passende Gegenlichtblende gehört zum Lieferumfang.
Auf eine Stativschelle wird verzichtet. Angesichts des geringen Gewichts ist das nachvollziehbar und unterstützt den mobilen Charakter des Objektivs.
Für wen ist das Sony FE 100-400mm F5.6-8 OSS gedacht?
Die wichtigste Zielgruppe sind bestehende Sony-E-Mount-Nutzer, die bisher kein Super-Teleobjektiv besitzen. Wer mit einem Standardzoom oder einem 70-200mm fotografiert und regelmäßig feststellt, dass am langen Ende noch Reichweite fehlt, bekommt hier einen vergleichsweise unkomplizierten Einstieg.
Besonders interessant ist das Objektiv für:
- Einstieg in die Vogel- und Wildtierfotografie: Der Zoombereich bietet ausreichend Flexibilität, während Gewicht und Preis die Einstiegshürde niedrig halten.
- Reisefotografie: Das Objektiv lässt sich auch dann einpacken, wenn Platz und Gewicht begrenzt sind.
- Familie & Hobby: Sport, Haustiere, Ausflüge und Veranstaltungen lassen sich aus größerer Entfernung fotografieren, ohne direkt am Spielfeldrand oder mitten im Geschehen stehen zu müssen.
- Outdoor & Wandern: 654 Gramm sind für längere Touren deutlich angenehmer als ein klassisches großes Super-Telezoom.
Auch für fortgeschrittene Nutzer kann das Objektiv als leichte Ergänzung interessant sein. Wer bereits ein großes 200-600mm oder 400-800mm besitzt, möchte dieses möglicherweise nicht auf jede Reise oder jeden Spaziergang mitnehmen. Das neue 100-400mm könnte dann die kompakte Alternative für Situationen sein, in denen Mobilität wichtiger ist als die maximale Lichtstärke oder Reichweite.

Fazit: ein Teleobjektiv für echte Alltagsabenteuer
Das Sony FE 100-400mm F5.6-8 OSS versucht nicht, jedes professionelle Super-Teleobjektiv zu ersetzen. Stattdessen konzentriert es sich auf etwas, das für viele Fotografinnen und Fotografen wichtiger sein dürfte: Reichweite ohne unnötigen Ballast.
Mit 100 bis 400 Millimetern, nur 654 Gramm Gewicht, integriertem Bildstabilisator, schnellem Autofokus, Telekonverter-Kompatibilität und einer überraschend starken Nahaufnahmeleistung entsteht ein vielseitiges Gesamtpaket. Die moderate Lichtstärke ist der offensichtliche Kompromiss, ermöglicht aber erst die kompakten Abmessungen und den attraktiven Preis.
Damit könnte das neue Sony-Objektiv genau für diejenigen der richtige Einstieg in die Super-Telefotografie sein, denen die bisherigen Lösungen zu groß, zu schwer oder schlicht zu teuer waren.
Denn am Ende entscheidet nicht nur die maximale Brennweite und Blende über das Bild. Entscheidend ist, ob das Objektiv im richtigen Moment dabei ist!
Das Objektiv eignet sich besonders für Wildlife-, Vogel-, Sport-, Reise- und Landschaftsfotografie. Durch den flexiblen Brennweitenbereich können sowohl weiter entfernte Motive als auch Details in der Landschaft gezielt eingefangen werden. Auch Haustiere, Flugzeuge, Fahrzeuge und Veranstaltungen gehören zu den möglichen Einsatzgebieten.
Ja, das Objektiv wurde für spiegellose Sony-Vollformatkameras mit E-Mount entwickelt. Es kann außerdem an Sony-APS-C-Kameras verwendet werden. Dort entspricht der Bildwinkel ungefähr einem Brennweitenbereich von 150 bis 600 Millimetern im Vollformat.
Das Objektiv wiegt nur 654 Gramm. Damit gehört es zu den besonders leichten Vollformat-Telezooms mit einer maximalen Brennweite von 400 Millimetern. Es eignet sich dadurch gut für Reisen, Wanderungen und längere Aufnahmen aus der Hand.
Das Objektiv ist etwa 164,5 Millimeter lang und besitzt einen maximalen Durchmesser von ungefähr 78,2 Millimetern. Seine kompakten Abmessungen erleichtern den Transport in kleineren Fototaschen und Rucksäcken. Das Packmaß ist möglichst kompakt, beim Verwenden des vollen Zoom-Bereiches fährt das Objektiv allerdings noch heraus.
Ja, das Objektiv verfügt über einen integrierten Optical SteadyShot, kurz OSS. Dieser reduziert sichtbare Verwacklungen bei Foto- und Videoaufnahmen und kann bei kompatiblen Sony-Kameras mit der kamerainternen Stabilisierung zusammenarbeiten.
Ja, das Sony FE 100-400mm F5.6-8 OSS kann mit den originalen 1,4-fach- und 2-fach-Telekonvertern von Sony verwendet werden. Mit dem 1,4-fach-Konverter resultiert ein Brennweitenbereich von 140 bis 560 Millimeter und mit dem 2-fach-Konverter sogar 200 bis 800 Millimeter. Bei beiden Telekonvertern kann der gesamte Brennweitenbreich genutzt werden.
An einer APS-C-Kamera entspricht der Bildwinkel des Objektivs ungefähr 150 bis 600 Millimetern am Vollformat. Zusammen mit einem 2-fach-Telekonverter kann ein Bildwinkel erreicht werden, der rund 1200 Millimetern am Vollformat entspricht.
Das Objektiv arbeitet mit zwei Linearmotoren, die für eine schnelle, präzise und geräuscharme Fokussierung sorgen sollen. Dadurch eignet es sich auch für bewegte Motive wie Vögel im Flug, laufende Tiere oder Sportler.
Laut den vorliegenden Produktinformationen unterstützt das Objektiv die hohen Serienbildraten kompatibler Sony-Kameras. Dazu gehören beispielsweise 30 Bilder pro Sekunde und bei entsprechenden Kameramodellen sogar bis zu 120 Bilder pro Sekunde mit Autofokus- und Belichtungsnachführung.
Das Objektiv ist kein klassisches 1:1-Makroobjektiv, bietet aber eine starke Nahaufnahmeleistung. Bei 400 Millimetern beträgt die minimale Fokusdistanz 0,86 Meter. Der maximale Abbildungsmaßstab liegt bei 0,41-fach. Dadurch eignet es sich gut für Blumen, Schmetterlinge, größere Insekten und andere kleine Details.
Ja. Die lange Brennweite ermöglicht auch bei einer maximalen Blende von F8 eine deutliche Trennung zwischen Motiv und Hintergrund. Eine kreisförmige Blende mit neun Lamellen soll zusätzlich für eine angenehme und natürliche Hintergrundunschärfe sorgen.
Die maximale Blendenöffnung beträgt F5.6 bei 100 Millimetern und F8 bei 400 Millimetern. Die moderate Lichtstärke ist ein bewusster Kompromiss zugunsten des geringen Gewichts, der kompakten Abmessungen und des attraktiven Preises.
Das Objektiv besitzt eine staub- und feuchtigkeitsresistente Konstruktion mit abgedichteten Gehäusenähten. Es ist damit auf den Einsatz bei Outdoor-Aktivitäten und unter wechselnden Bedingungen ausgelegt.
Zur Ausstattung gehören ein Fokus-Halteknopf, ein AF/MF-Schalter, ein Fokusbereichsbegrenzer, ein Schalter für den optischen Bildstabilisator sowie eine Zoom-Verriegelung. Der Zoom-Lock verhindert, dass sich das Objektiv während des Transports unbeabsichtigt ausfährt.
Ja, laut den vorliegenden Produktinformationen gehört eine speziell für das Objektiv entwickelte Gegenlichtblende zum Lieferumfang. Sie soll Streulicht und unerwünschte Reflexionen reduzieren.
Das Objektiv richtet sich vor allem an Einsteiger und fortgeschrittene Hobbyfotografen, die ein leichtes und bezahlbares Super-Telezoom suchen. Es ist außerdem eine interessante Zweitlösung für erfahrene Nutzer, denen größere Objektive wie ein 200-600mm oder 400-800mm auf Reisen zu schwer sind.
Laut den bereitgestellten Informationen soll der Preis bei knapp 900 Euro liegen. Damit positioniert Sony das Objektiv als vergleichsweise erschwinglichen Einstieg in die Super-Telefotografie.