
Das neue Tamron 12-20 mm F2.8:
kompaktes Ultraweitwinkel-Zoom für Sony E und Nikon Z
Mit dem neuen Tamron 12-20 mm F2,8 bringt Tamron ein besonders spannendes Ultraweitwinkel-Zoom für spiegellose Vollformatkameras mit Sony E-Mount und Nikon Z-Mount. Der Brennweitenbereich von 12 bis 20 mm, die durchgängige Lichtstärke von F2,8 und das kompakte Gehäuse machen das Objektiv vor allem für Landschaft, Architektur, Innenräume und Astrofotografie interessant.
Tamron 12-20mm f/2,8 Sony FE-Mount
- Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv für spiegellose Vollformatkameras
- Großer Brennweitenbereich von 12-20 mm bei f/2.8
- Innovatives optisches Design unterdrückt Abbildungsfehler
- Vergütung ideal für Astrofotografie geeignet
- Kompakte Größe und geringes Gewicht mit nur ca. 570g
- Ausgestattet mit einem VXD-Linearmotor Fokusmechanismus
- Kompatibel mit TAMRON Lens Utility™
Extrem weiter Bildwinkel: 12 mm an Vollformat
Das auffälligste Merkmal des Tamron 12-20 mm F2.8 ist natürlich die Anfangsbrennweite von nur 12 mm. Das ist deutlich weiter als klassische Ultraweitwinkel-Zooms, die oft bei 14 oder 16 mm starten.
Gerade bei Landschaften kann man mit 12 mm sehr gut mit einem starken Vordergrund arbeiten. Ein Stein, eine Pflanze oder eine Struktur im unteren Bildbereich wirkt dadurch deutlich präsenter, während die Landschaft dahinter weit und offen erscheint.
Auch in der Architekturfotografie oder bei Innenaufnahmen kann diese Brennweite extrem hilfreich sein. Wer schon einmal versucht hat, kleine Räume, enge Treppenhäuser oder große Gebäude aus kurzer Distanz zu fotografieren, kennt das Problem: Man steht mit dem Rücken schon an der Wand, aber es passt trotzdem nicht alles aufs Bild. Genau hier spielt ein 12-mm-Objektiv seine Stärke aus.
Gleichzeitig bleibt das Tamron durch den Zoombereich bis 20 Millimeter flexibel genug, um nicht nur als Spezialwerkzeug für extreme Perspektiven in der Tasche zu landen.
Brennweite 20 mm - Bild: Foto Koch
Brennweite 12 mm - Bild: Foto KochDurchgehend Lichtstark
Die konstante Lichtstärke von F2.8 macht das Objektiv vielseitiger, als man es bei einem extremen Ultraweitwinkel vielleicht erwarten würde. Besonders bei wenig Licht ist das ein Vorteil.
Bei Sternenaufnahmen hilft die Kombination aus 12 mm und F2,8 dabei, viel Himmel einzufangen und gleichzeitig genug Licht auf den Sensor zu bekommen. Durch die optische Konstruktion sorgt Tamron außerdem für eine saubere Bildqualität, selbst bei sehr weitwinkligen Aufnahmen und bis in die Bildecken.
Tamron hebt bei diesem Objektiv außerdem die Bildqualität bis in die Ecken hervor. Das ist gerade bei Ultraweitwinkel und Astrofotografie wichtig. Denn bei Sternenhimmel sieht man optische Schwächen am Bildrand besonders schnell.
Brennweite 20 mm - Bild: Foto Koch
Brennweite 12 mm - Bild: Foto KochKreative Nahaufnahmen mit 18 cm Naheinstellgrenze
Ein besonders spannendes Detail ist die kurze Naheinstellgrenze. Bei 12 mm kann das Objektiv bis auf 18 cm fokussieren. Damit lassen sich Motive sehr nah aufnehmen, während gleichzeitig viel Umgebung im Bild bleibt. Genau dadurch entstehen typische Ultraweitwinkel-Looks mit starker Tiefenwirkung.
Das kann bei Naturdetails spannend sein, etwa bei Pflanzen, Steinen, Strukturen oder kleinen Objekten im Vordergrund einer Landschaft. Man bekommt also nicht einfach nur "viel aufs Bild", sondern kann mit Nähe, Perspektive und Raumwirkung sehr bewusst gestalten.
Praktische Ausstattung für Foto und Video
Neben Brennweite, Lichtstärke und Größe bringt das Objektiv auch einige praktische Ausstattungsmerkmale mit. Dazu gehören unter anderem:
- verschiedene Schalter und Einstellringe
- rückseitiger Filterhalter
- integrierte blumenförmige Gegenlichtblende
- arretierbarer vorderer Objektivdeckel
- feuchtigkeitsbeständige Konstruktion
- Fluor-Beschichtung gegen Schmutz und Fingerabdrücke
Gerade der rückseitige Filterhalter ist bei einem so extremen Ultraweitwinkel sinnvoll, weil klassische Frontfilter bei solchen Objektiven oft schwierig umzusetzen sind.

Tamron Lens Utility
Ein spannender Punkt bei Tamron Objektiven ist die Unterstützung der Tamron Lens Utility App. Darüber lassen sich kompatible Tamron-Objektive individuell anpassen und bestimmte Funktionen für Foto- und Videoaufnahmen konfigurieren. Das ist besonders praktisch, wenn man das Objektiv nicht nur klassisch nutzt, sondern genauer auf den eigenen Workflow abstimmen möchte.
Je nach Objektiv und Kamerasystem bietet Tamron Lens Utility unter anderem Funktionen wie:
- individuelle Belegung von Funktionstasten
- Anpassung der Drehrichtung des Fokusrings
- Einstellung des Drehwinkels für Fokus- oder Blendensteuerung
- Focus Preset, also das Speichern einer bestimmten Fokusposition
- A-B Focus für geplante Fokusfahrten zwischen zwei Punkten
- Focus Time Lapse
- Ring Stopper, um den Fokus- oder Blendenring elektronisch zu begrenzen
- Firmware-Updates für kompatible Objektive
Gerade für Videografen sind Funktionen wie A-B Focus oder geplante Fokusverläufe interessant. Damit lässt sich der Fokus kontrolliert von einem vorher festgelegten Punkt zum nächsten bewegen, ohne dass man während der Aufnahme manuell am Fokusring arbeiten muss. Tamron beschreibt diese Funktion vor allem als Möglichkeit, Fokusfahrten mit vorab definierten Positionen und Geschwindigkeiten umzusetzen.
Damit ist die App kein Muss, um das Objektiv sinnvoll zu nutzen, aber ein praktisches Extra für alle, die mehr Kontrolle über Fokus, Bedienung und wiederkehrende Einstellungen haben möchten.

Für wen eignet sich das Tamron 12-20 mm F2.8?
Das Tamron 12-20 mm F2.8 ist besonders interessant für alle, die bewusst mit extremen Perspektiven arbeiten möchten.
Am besten passt es zu:
- Landschaftsfotografen
- Architekturfotografen
- Astrofotografen
- Immobilien- und Interior-Fotografen
- Reise- und Outdoor-Fotografen
- Videografen, die viel in engen Räumen oder mit dynamischen Perspektiven arbeiten
Wer hauptsächlich Portraits, klassische Events oder Alltagsreportagen fotografiert, wird diese Brennweite wahrscheinlich nicht ständig brauchen. Wer aber regelmäßig denkt, dass 16 mm oder sogar 14 mm noch nicht weit genug sind, bekommt hier ein sehr spannendes Werkzeug.

Fazit
Das Tamron 12-20 mm F2.8 kombiniert eine extreme Ultraweitwinkel-Perspektive mit einer durchgängigen Lichtstärke von F2.8 und einem angenehm kompakten Gehäuse. Vor allem die Lichtstärke ist perfekt für typische Einsatzbereiche eines Ultraweitwinkel-Objektivs wie Innenräume oder Astrofotografie.
Das neue Design ist definitiv was anderes im Vergleich zum sehr schlichten, minimalistischen Ansatz, den Tamron die letzten Jahre verfolgt hat aber uns gefällt z.B. der manuelle Blendenring der die Bedienung ein bisschen angenehmer macht.
Mit dieser speziellen Brennweite ist es kein Objektiv zu dem man jeden Tag greift aber für alle, denen 14 oder 16 mm oft noch nicht weit genug sind, dürfte das Tamron 12-20 mm F2.8 definitiv einen genaueren Blick wert sein.
Tamron 12-20mm f/2,8 Nikon Z
- Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv für spiegellose Vollformatkameras
- Großer Brennweitenbereich von 12-20 mm bei f/2.8
- Innovatives optisches Design unterdrückt Abbildungsfehler
- Vergütung ideal für Astrofotografie geeignet
- Kompakte Größe und geringes Gewicht mit nur ca. 570g
- Ausgestattet mit einem VXD-Linearmotor Fokusmechanismus
- Kompatibel mit TAMRON Lens Utility™
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