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Peter Neill - Die besten Tipps in der Musikfotografie

Lesezeit: 4 Minuten - 30. April 2020 - von Peter Neill im Interview mit Sony

Inmitten von Musik, Scheinwerfern und Selbstdarstellung gibt es eine Aufgabe abseits der Bhne. Fr den Musikfotografen Peter Neill gehrt das Ablichten einiger der grten Knstler der Welt zum beruflichen Alltag. Er verriet uns, welche Dinge er beim Einrichten seiner Sony Kameras beachtet, um die besten Bilder des Konzerts schieen zu knnen.

Dieser Blogbeitrag wurde von Sony bereitgestellt. Peter Neill ist ein Sony Europe Imaging Ambassador. Mehr ber seine Arbeit findest du hier: Peter NeillWir freuen uns ber dein Feedback zu diesem Beitrag! Schreib uns dazu einfach eine E-Mail an content@fotokoch.de

Peter Neill

Das richtige Objektiv

Bei der Wahl des Objektivs gibt es zwei offensichtliche Mglichkeiten: das Sony 24-70mm f/2.8 und das 70-200mm f/2.8 aus der G-Master-Reihe. Mit diesen Objektiven ist Peter flexibel genug, um viele unterschiedliche Aufnahmen zu machen. Die Blendenffnung von f/2,8 lsst auerdem ausreichend Licht durch, damit er eine kurze Verschlusszeit einstellen und somit den Moment der Bewegung einfrieren kann. Es gibt allerdings noch ein paar andere Objektive, die Peter fr sehr spezielle Aufnahmen verwendet. An erster Stelle kommt das Sony 12-24mm f/4.0 Weitwinkelobjektiv. Durch den enorm groen Brennweitenbereich kann Peter die gesamte Bhne vom Fotograben aus einfangen oder die Kamera ins Publikum schwenken, um die Gre der Veranstaltung festzuhalten.

 

An zweiter Stelle folgt das Sony 85 mm f/1.4 GM. Dieses Objektiv wird gewhnlich fr Portraits verwendet und kommt auch auf der Bhne hufig zum Einsatz. Durch die Brennweite kann Peter den Leadsnger aus einer angenehmen Entfernung aufnehmen, whrend die Blendenffnung von f/1,4 viel Licht durchlsst. Dadurch gelingt es ihm, Bewegungen durch eine ausreichend kurze Verschlusszeit einzufrieren, whrend er die ISO-Empfindlichkeit auf einem niedrigen Wert belsst. Das ist ebenfalls empfehlenswert, wenn es sich um kleinere Veranstaltungen handelt, die oftmals nicht ber die beeindruckende Bhnenbeleuchtung grerer Shows verfgen.

Laut Peter kann es fr die Kreativitt unter Umstnden sogar frderlich sein, sich auf ein Objektiv mit Festbrennweite zu beschrnken: Manchmal verwende ich nur das Sony 85 mm f/1.4 Objektiv. Es ist sehr interessant, sich nur auf ein Objektiv zu beschrnken, weil man sich mehr auf die Details konzentriert und nach weiteren kreativen Einstellungsarten sucht.

 

Durch den Autofokus mit Augenerkennung der Sony a7 III und  Sony a7R III kann Peter sicher stellen, dass die Augen des Knstlers stets fokussiert sind  selbst dann, wenn ein Objektiv mit einer extrem geringen Schrfentiefe verwendet wird, wie das Sony 85 mm f/1.4. Es gibt jedoch auch Momente, in denen Peter lieber manuell fokussiert, um noch kreativer sein zu knnen. Damit die gewnschten Stellen in der Aufnahme scharf gestellt werden, verwendet er Fokus-Peaking. Diese Funktion hebt fokussierte Kanten im Bild hervor und ermglicht eine schnelle nderung der Fokuseinstellung. Bei der Verwendung von lteren Objektiven, die mithilfe von Adaptern angebracht worden sind, ist Fokus-Peaking ebenfalls sehr empfehlenswert.


Belichtung

Je nach Aufnahme gibt es ein paar wichtige Gegenstnde, die ich belichte, doch normalerweise ist das Gesicht des Knstlers der Hauptgegenstand, erklrt Peter. Bei permanent wechselnden Farben und blinkenden Lichtern verwendet Peter seine Kameras der a7 Serie von Sony im vollmanuellen Belichtungsmodus. Er verlsst sich dabei ganz auf das Rckdisplay und Histogramm, um sicher zu stellen, dass in berbelichteten Bereichen so viele Details wie mglich in seinen Aufnahmen enthalten sind. Peter erklrt: Winzige Punkte oder das erloschene Spotlight stren mich nicht, doch auf einer groen, ebenen Flche wrde ich es auf jeden Fall vermeiden. Ich bin der Meinung, dass es viel effektiver ist, die Schatten hervorzuheben, als zu viel Belichtung zu erzeugen. Die Wahl der Blende hngt insbesondere von Peters Einsatz ab. Aufnahmen fr ein Tourplakat erfordern beispielsweise eine grere Schrfentiefe, damit alle Bandmitglieder scharf dargestellt werden. Dafr ist ein Blendenwert von f/5,6 besser geeignet als eine voll geffnete Blende wie f/2,8 oder f/1,4. Auch bei der Verschlusszeit gibt es einen wichtigen Punkt zu beachten, nmlich Bewegungsunschrfen. Knstler sind stndig in Bewegung, wenn auch kaum merklich. Deshalb stellt Peter seine Verschlusszeit nicht niedriger als 1/160 Sek. ein. Selbstverstndlich kommt es bei Bewegungsunschrfen auch auf den knstlerischen Aspekt an, erklrt er. Wenn ich sie aber vermeiden mchte, darf ich die Verschlusszeit von 1/160 Sek. nicht berschreiten  unabhngig vom Objektiv.

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